Die
Barbera Traube ist stark in der Weingeschichte des
Piemonts
verankert.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus
dem Jahre 1600. Im Jahr
1800 findet man die erste spezifische Rebsortenbeschreibung
als: "vitis
vinifera montisferratensis"
Das mittelgroße Blatt ist fünflappig,
die Trauben sind pyramidenförmig,
mittelgroß geastet und kompakt; die ovalen
Beeren sind schwarz-blau.
Der Einfluss von Lage, Terroir und Bearbeitung ruft
Unterschiede im
Weinstock hervor. Sie betreffen Tannine, Farbstoffe
und die Traubengröße. Kultiviert wird
nach dem Gujot System.
Voraussetzung für hohe Qualität ist ein
Schnitt auf 7 - 8 Augen. Das
Ausdünnen der Trauben findet im August statt
und ist bereits die
Basis für hohe Qualität. Diese Arbeit
bringt Weine hervor, welche reich in Farbe und Struktur
sind und sich durch lange Lagerfähigkeit auszeichnen.