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In früheren Zeiten, unter
der Herrschaft des Bischofs von Asti, befand
sich das Schloss im Besitz der Familie Solaro,
Herren auf San Martino.
Mit dieser Familie verbanden sich die Alfieri
und nach Zusammenschluss der Besitzungen durch
Tausch und Erwerb begannen im Jahre 1696 erhebliche
Bauarbeiten, durch welche das Schloss in eine
prachtvolle Barockanlage umgebaut wurde. Die schlichten
Linien, ohne Auswüchse, fügen sich wunderbar
in die Landschaft ein. Das Projekt wurde 1721
durch den Architekten Bertola abgeschlossen.
Verschiedene Meister von Como bereicherten die
Säle mit herrlichen
Stuckarbeiten; jene im grossen Salon, sind das
Werk des Antonio
Catenazzi von Lugano.
Unter der Leitung des Architekten Ernesto Melano
wurden um das Jahr
1820 die letzten wesentlichen Arbeiten an dem
Schloss durchgeführt. Diesem Architekten
sind auch die urbanistischen Veränderungen
des Ortes und das Projekt einer neuen Pfarrkirche
sowie des Rathauses zu verdanken.
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